Ein Auszug der Krankheitsbilder, die wir behandeln

In der Schlosspraxis Dres. Schlünzen erwartet Sie neben einer hochmodernen ganzheitlichen Diagnostik ein höchst umfangreiches Spektrum an individuell ausgerichteten Therapiemaßnahmen. Zum Wohle unserer Patienten und aus tiefster Überzeugung verbinden wir darin die profunden Erkenntnisse der klassischen Schulmedizin mit dem wissenschaftlich gesicherten Erfahrungsschatz der Alternativ- und Ganzheitsmedizin. Die klassische Medizin auf der einen Seite hilft uns, bei akuten Krankheiten schnelle Lösungen zu finden. Während bei chronischen Krankheiten die funktionelle, alternative Medizin sich in aller Regel als deutlich erfolgreicher erweist. Zudem forschen wir selbst an neuen Ansätzen und entwickeln unsere Verfahren, wie z. B. die Plus 3 – Natürliche Hormontherapie nach Dr. med. Schlünzen – erfolgreich weiter.

Wir sind auf Patienten mit verschiedensten Krankheitsbildern exzellent vorbereitet.

 

Schlosspraxis24

 


Hormonelle Regulationsstörungen

Die typischen Beschwerden der Wechseljahre sind das Ergebnis veränderter Hormonspiegel, also eines natürlichen Prozesses. Am häufigsten treten folgende Wechseljahresbeschwerden auf: Hitzewallungen und Herzrasen, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Trockenheit und Infektionen der Scheide, Harnwegsbeschwerden, PMS, Osteoporose, Übergewicht/Adipositas, Depressionen, Schilddrüsenunterfunktion oder Schilddrüsenüberfunktion. Natürlich heißt übrigens nicht, dass Sie die Beschwerden in den Wechseljahren auch „natürlich“ aushalten müssen. Es gibt wunderbare Möglichkeiten der Abhilfe im Rahmen der Plus 3 – Natürliche Hormontherapie nach Dr. med. Schlünzen.

Die Tage vor den Tagen können eine ganze Vielzahl körperlicher und psychischer Beschwerden verursachen, wie etwa Schmerzen, Abgeschlagenheit, Ödeme, Reizbarkeit, Depressionen, Überempfindlichkeit, um nur einige Beispiele zu nennen. Deshalb spricht man auch vom „prämenstruellen Syndrom“, kurz: PMS. Viele Frauen leiden ein Leben lang darunter. Die Plus 3 – Natürliche Hormontherapie nach Dr. med. Schlünzen ist hier ein Behandlungsschwerpunkt, der schnell Erleichterung bringen kann. Auch Zysten, Myome und Endometriose machen Frauen das Leben schwer und sind ein klassisches Einsatzgebiet für die sichere und erfolgreiche Therapie mit bioidentischen Hormonen.

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skelettsystems. Sie manifestiert sich i. d. R. bei Frauen nach dem 45. beziehungsweise bei Männern ab dem 55. Lebensjahr. Frauen sind mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer. Durch die verminderte Knochendichte steigt das Risiko für Knochenbrüche massiv an. Osteoporose wird häufig erst sehr spät erkannt – und immer noch oft falsch behandelt. Natürliches Progesteron in Kombination mit den richtigen Mikronährstoffen ist die natürliche und wirksame Alternative zur Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose. Der Erfolg der Therapie wird durch die Knochendichtemessung (DEXA-Verfahren) belegt.

Übergewicht und weitere Gewichtszunahme bekommen die wenigsten unter Kontrolle, indem sie weniger essen und sich mehr bewegen. Es sind zu oft zu viele weitere Faktoren, die Diäten erfolgslos machen und den berüchtigten JoJo-Effekt heraufbeschwören. Ein wesentlicher Faktor ist, dass die wahren Bedürfnisse des Körpers nicht beachtet werden. Verlieren Sie nicht den Glauben an sich, sondern lieber Ihre überflüssigen Pfunde. Mit ganzheitlicher Medizin. 

Ausgezeichnete Erfolge erzielen wir - als ausgebildete Ernährungsmediziner und Orthomolekular-Therapeuten – in der Schlosspraxis Dres. Schlünzen durch individuelle Ernährungsumstellung unter Berücksichtigung von Hormon-Status, Mikronährstoff-Defiziten und Beschaffenheit der Darm-Mikrobiota.

Sie äußern sich vor allem in Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Interessensverlust. Zwar erlebt jeder Mensch Phasen im Leben, in denen er traurig oder lustlos ist. Meist ist das jedoch eine normale Reaktion auf psychische Belastungen und keine Depression. Anders sieht es aus, wenn gravierende negative Gefühle über längere Zeit bestehen bleiben. Wir erleben in unserer Praxis allerdings auch häufig, dass sich Menschen mit ihrer Verstimmung abfinden und viel Lebensqualität einbüßen. Zudem werden Patienten nicht selten mit dem neurologischen bzw. psychiatrischen Etikett „Depression“ versehen, obwohl eigentlich eine hormonelle Dysbalance, eine gestörte Darm-Mikrobiota oder eklatante Mikronährstoff-Mängel dem Leiden zugrunde liegen.

Denken Sie immer daran: Es ist Lebensfreude, die Sie antreiben sollte. Wir helfen Ihnen!

Eine Störung der Schilddrüse ist mit vielen unangenehmen Beschwerden verbunden. Die weitaus häufigste Störung ist eine Schilddrüsenunterfunktion. Danach erst kommen Schilddrüsen-Überfunktionen und sogenannte Autonomien. In der klassischen Behandlung spielen die Labor-Referenzwerte der Blutprobe eine große Rolle. Diese Referenzwerte helfen dem Arzt oder der Ärztin, die Schilddrüse richtig einzustellen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Referenzwerte nicht alleine ausschlaggebend für eine gute Therapie sind. Vielmehr hat es sich als erfolgreich erwiesen, alle Hormone im Zusammenhang zu berücksichtigen und besonders die einzelnen und individuellen Symptome der Patienten und Patientinnen zu betrachten.

Im Rahmen unserer Therapie geht es nicht darum, die Referenzwerte „gut“ einzustellen, sondern vor allem die spezifischen Symptome mit zu berücksichtigen. Denn: Auf das „Fein-Tuning“ kommt es an. Wir "zählen" nicht nur die Hormone, sondern verabreichen dem Körper, was er benötigt, um die Hormone selbst herzustellen.



Neuroendokrine Funktionsstörungen

Immer mehr Menschen leiden unter (chronischer) Erschöpfung mit typischen Symptomen wie Abgeschlagenheit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche. Auch depressive Verstimmungen sind möglich. Häufig beginnen diese Symptome schleichend und verschlimmern sich dann mit der Zeit. Wenn Sie derartige Veränderungen bei sich bemerken, sollten Sie uns unbedingt aufsuchen. Denn die Lösung muss nicht, kann aber ganz einfach sein. Womöglich liegen Ihre Beschwerden an einem massiven Eisenmangel oder an anderen schwerwiegenden Mikronährstoff-Mängeln. Ein Eisenmangel ist weitverbreitet. Es gibt ganze Abhandlungen darüber. Und dennoch bleibt er allzu oft unbehandelt. Mit weitreichenden Konsequenzen für Sie und Ihren Organismus. Auch an eine enterale Autointoxikation (Selbstvergiftung aus dem Darm) sollte gedacht werden. Oder an einen Hormonmangel bzw. ein hormonelles Ungleichgewicht.

Genaue ganzheitliche Diagnostik bringt Resultate!

Ein Burnout-Syndrom (englisch burn out: „ausbrennen“) bzw. Ausgebrannt-Sein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es stellt sich häufig als Endzustand einer Entwicklung dar, die zunächst mit hoher Begeisterungsfähigkeit und Leistungslust beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt. Es handelt sich um eine totale körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher, aber auch privater Überlastung. Burn-out wird meist durch Stress ausgelöst. Denn Stress verbraucht unglaublich viele Mikronährstoffe, stört die hormonelle Balance und hat sogar Auswirkungen auf die Mikroökologie des Darmes.

Ermüdung und Teilnahmslosigkeit gehören immer häufiger zu den Symptomen bei den Menschen unserer westlichen Industrienationen. Wenn Sie einige der folgenden Symptome bemerken wie Müdigkeit, Allergien, vermehrte Infekte, Arthritis, Depression, Angst, Panik und Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaflosigkeit, Ausgebranntsein, ungewollte Gewichtsveränderungen, leiden Sie möglicherweise an einer Nebennierenschwäche.

Die Nebennierenschwäche hat ein breites Spektrum an unspezifischen, häufig schwächenden Symptomen. Durch eine genaue Anamnese, körperliche und spezielle labormedizinische Untersuchungen kommen wir ihr auf die Schliche und können geeignete therapeutische Schritte einleiten. Diese Krankheit beginnt oft langsam und im Verborgenen.



Orthomolekulare Medizin, Darm-Ökosystem, Immunsystem

Menschen mit autoimmunen Erkrankungen - wie z.B. der Hashimoto-Thyreoiditis - haben eines gemeinsam: Darmprobleme, bzw. eine Störung der Mikroökologie im Darm mit einer daraus resultierenden Schädigung des Darmwand-ständigen Immunsystems. Denn im Darm, genauer gesagt im Dünndarm, sind 80 Prozent des Immunsystems lokalisiert. Je schwerer die Autoimmunerkrankung, desto ausgeprägter ist das sog. Leaky-Gut-Syndrom - eine durchlässige Darmwand, die unverträgliche Nahrungspartikel und andere Fremdkörper ungehindert aus dem Verdauungstrakt in den Blutkreislauf gelangen lässt.

Eine gesunde Darmbarriere hat die Aufgabe, sich gegen Störfaktoren von außen abzugrenzen. Immer öfter ist diese Darmbarriere jedoch gestört. Der Darm leckt (Leaky-Gut-Syndrom). Das Immunsystem reagiert über. Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten entstehen. Symptome von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind z. B.: Krampfartige Bauchschmerzen, Luft im Bauch, Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, Kopfschmerzen und Migräne, Abgeschlagenheit, Schluckstörungen oder Herzrasen, Allergien, Asthma, Immunstörungen und hartnäckige Ekzeme.

Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine Funktionsstörung des Darms. Die Symptome umfassen Blähungen und Blähbauch, Verstopfung oder auch Durchfall (mit überwältigendem, also plötzlichem und kaum zurückhaltbarem Stuhldrang) sowie Bauchschmerzen, die jedoch nach dem Stuhlgang vorübergehend besser werden. Ein Reizdarm wird immer dann diagnostiziert, wenn sich keine organische Ursache für die vorhandenen chronischen Darmbeschwerden finden lässt. Das bedeutet, Standardlabor, Magen- und Darmspiegelung erbringen keinen Befund – der Patient leidet trotzdem. Für die Schulmedizin bleibt hier nur noch die Psyche als auslösender Faktor. In der Alternativmedizin kennen wir allerdings viele andere Auslöser.

Sehr häufig leiden die sogenannten Reizdarm-Patienten in Wirklichkeit an einer Maldigestion (unzureichende Nahrungsaufspaltung), Malabsorption (unzureichende Aufnahme der Nahrungsbestandteile über die Darmschleimhaut) oder an mehreren Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie z.B. Laktose-Intoleranz, Fruktose-Malabsorption, Histamin-Überschuss, Gluten-Unverträglichkeit. Recht weit verbreitet ist die sogenannte „Nicht-Zöliakie-nicht-Weizenallergie-Weizen-Sensitivität“. Unbehandelt ergeben sich daraus massive Probleme.

Eine hohe Infektanfälligkeit erscheint Patienten oft wie eine Immunschwäche. Sie leiden immer wiederkehrend unter urogenitalen Infekten (Urethritis, Zystitis, Vaginitis, Prostatitis), Atemwegsinfekten (Pharyngitis, Bronchitis, Sinusitis) oder chronischen Hautinfektionen. Die Diagnose des Blutes ergibt oft weder einen Antikörpermangel, noch einen Mangel an weißen Blutkörperchen. Es liegt also keine nachweisbare Immunschwäche vor, sondern oftmals das Gegenteil davon. Denn oft zeigt sich parallel eine erhöhte Aktivität des Immunsystems, wie man sie auch bei Heuschnupfen, allergischem Asthma oder Neurodermitis vorfindet.


Die Ursachen hoher Infektanfälligkeit sind vielfältig. Sie können z.B. die Folgen einer Mitochondrienschwäche, von Mikronährstoffmangel, Schadstoffbelastungen, Nebenwirkungen von Medikamenten, einer Schilddrüsenunterfunktion oder eines Burn-out-Syndroms sein. Da rund 80 Prozent aller immunkompetenten Zellen im Darm sitzen, kommen wir natürlich nicht umhin, den Magen-Darm-Trakt – insbesondere das mikroökologische System, also die Darmflora – genauer unter die Lupe zu nehmen. Laborchemisch, nicht endoskopisch.

Es lohnt sich, genau hinzusehen, wenn Ihr Infekt nicht weichen will!

Vitamin D ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Stoff. Es ist das einzige Vitamin, das der Körper selbst bilden kann – mithilfe der Sonne. Und obwohl es „Vitamin“ genannt wird, ist es doch eigentlich ein Steroidhormon. Während es in Nahrungsmitteln kaum vorkommt, können große Mengen Vitamin D3 vom Körper durch direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut selbst hergestellt werden.

Doch die Angst vor Hautkrebs und die fehlende Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden sorgen dafür, dass ca. 90 % der deutschen Bevölkerung einen Vitamin-D-Mangel aufweisen. Das ist besonders besorgniserregend, da sich das „Sonnenhormon“ Vitamin D immer mehr als das vielleicht wichtigste Gesundheitsvitamin überhaupt herausstellt. Die Wissenschaft ist sich mittlerweile einig: Vitamin D spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit und beeinflusst auch die Sterblichkeit maßgeblich.

Leichte Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind: Müdigkeit, Depression, Konzentrationsschwierigkeiten, schwaches Immunsystem, Schwindel, Kreislaufprobleme, Muskelschwäche, Muskelzittern, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen.

Schwere Folgen eines dauerhaften Vitamin-D-Mangels können sein: Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Osteoporose, erhöhte Infektanfälligkeit, Atemwegserkrankungen, Asthma, Diabetes mellitus, Demenz, Multiple Sklerose, Arteriosklerose, Rheuma, Krebs

Die gute Nachricht: Vitamin D ist leicht zu substituieren. Eine passgenaue tägliche Nahrungsergänzung kann das Problem des Vitamin-D-Mangels schnell, einfach und günstig lösen. Als ärztliche Orthomolekular-Therapeuten und Ernährungsmediziner legen wir nach vorheriger Labordiagnostik Ihren individuellen Tagesbedarf genau fest.

Bei der angeborenen Hämopyrrolurie (oder auch: Kryptopyrrolurie) werden sogenannte Pyrrole als Stoffwechselendprodukte, statt über Galle und Stuhl, vermehrt über die Harnwege ausgeschieden. Dabei gehen dem Körper infolge einer Komplexbildung permanent Zink, Vitamin B6 und Mangan verloren. Die so entstandene Zink- und Vitamin-B6-Mangelsymptomatik äußert sich dann in Form von AD(H)S, gestörtem Kurzzeitgedächtnis, Lernschwierigkeiten, Legasthenie, Depressivität und mangelnder Stresstoleranz. Aber es gibt eine gute Nachricht. Denn die gezielte und wohldosierte Gabe von Zink, Vitamin B6 und Mangan bessert diese Symptome bzw. bringt sie zum Verschwinden.

Bitte bedenken Sie: Ein einfacher Labortest bringt Klarheit und kann womöglich ganze Lebensläufe zum Positiven wenden. Vor der Testung sollten allerdings Nahrungsergänzungsmittel oder Vitaminpräparate, die Zink, Vitamin B6 und Mangan enthalten, für 14 Tage weggelassen werden.



Akute und chronische Schmerzen

Stress löst eine ganze Kette an Körperreaktionen aus. Stresshormone werden gebildet und lassen das Herz schneller schlagen und den Blutdruck steigen. Außerdem wird die Muskelaktivität erhöht. Für sportliche Ereignisse ist das eine sinnvolle Körperreaktion, die zu Höchstleistungen führen kann. Nicht so im Alltag. Wenn Dauerstress zum stetigen Begleiter wird und es keine ausreichenden Ruhephasen gibt, folgt auf die innere Anspannung die der Rückenmuskulatur. Die Rückenmuskulatur wird dadurch überlastet und verursacht Beschwerden. Rückenschmerzen können entstehen. Bei Rückenschmerzen – vor allem bei chronischen – bewährt sich also keinesfalls ausschließlich die klassische „DAWOS“-Methode. Sprich: die schnelle Spritze da, wo‘s wehtut! Vielmehr braucht es jetzt einen ganzheitlichen Blick auf Ihr Körpersystem. Dadurch können Schmerzen und unnötige Operationen oftmals vermieden werden.

Der Begriff „Fibromyalgie“ bedeutet übersetzt Faser-Muskel-Schmerz. Typisch bei der Fibromyalgie sind Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, jedoch ohne Anzeichen degenerativer oder entzündlicher Prozesse. Gemeinsam mit den Schmerzen treten Schlafstörungen bzw. nicht erholsamer Schlaf und Müdigkeit bzw. Erschöpfungsneigung auf. Eine Fibromyalgie ist schwierig zu diagnostizieren. Das enthaltene Wort „Myalgie“ weist auf das zentrale Symptom, die empfundenen Muskelschmerzen, hin, die vor allem in Regionen rund um die Gelenke auftreten. Typisch für die Fibromyalgie ist außerdem, dass die Patienten empfindlich beim Druck auf ganz bestimmte Punkte reagieren, die sogenannten Tender-Points. Die orthomolekulare Medizin und die natürliche Hormontherapie mit bioidentischen Hormonen bieten hier sehr gute Heilungschancen.

Kennzeichen einer Migräne sind Kopfschmerzattacken, die zusammen mit Symptomen wie Übelkeit auftreten. Migräne wird im Anfall durch Bewegung verstärkt. Allerdings wirkt regelmäßig moderater Ausdauersport prophylaktisch. Weitere Symptome sind Übelkeit, Appetitlosigkeit oder Licht- und Lärmempfindlichkeit. Teilweise gehen der Migräne besondere Empfindungen wie zum Beispiel Sehstörungen voraus, die sogenannte Aura. Die Migräne wird vor allem mit Medikamenten behandelt. Dabei gibt es weitaus mehr ursächliche Behandlungsansätze.

Beste Behandlungserfolge beobachten wir immer wieder unter Zuhilfenahme der Orthomolekularmedizin sowie unter Beachtung der hormonellen Balance und der mikroökologischen Darmgesundheit.



Chronisch degenerative Erkrankungen

Die Arteriosklerose - im Volksmund auch Arterienverkalkung genannt - kann systemisch im ganzen Körper vorkommen und unerkannt voranschreiten. Hirnversorgende Blutadern können ebenso betroffen sein wie die Becken-Bein-Arterien, die Hauptschlagader im Bauch oder die sogenannten Herzkranzgefäße. Die Folge können Herzinfarkt, Schlaganfall, Raucherbein und Demenz sein. Zunächst einmal gilt es, das individuelle Risikoprofil einzugrenzen. Denn neben der Vererbung spielen Rauchen, Fehlernährung, orthomolekulare Defizite und Entzündungsprozesse eine entscheidende Rolle. Vorbeugung und Früherkennung ist gerade bei der Arteriosklerose ganz wichtig. Neben Bypass-OP und Stents kennen wir wirksame und schonende alternativmedizinische Methoden - wie z.B. die orthomolekulare Therapie und die Chelat-Therapie, die wir präventiv, ergänzend oder therapeutisch zum Einsatz bringen.

Schmerzen durch Gelenkverschleiß und Knorpelabrieb können einem das Leben zur Hölle machen. Genetische Veranlagung spielt bei der Entstehung eine Rolle ebenso wie Bewegungsmangel, Übergewicht, Fehlernährung und Rauchen. Aber auch oxidativer Stress über Jahre und Jahrzehnte kann als auslösender Faktor angesehen werden. Eines steht leider fest: Verloren gegangener Knorpel lässt sich nicht wieder zurückholen. Erfreulicherweise gibt es neben Kortison und den üblichen entzündungshemmenden Schmerzmedikamenten aber sehr wirksame ganzheitsmedizinische und naturheilkundliche Optionen. Denn oftmals müssen alle Register des ärztlichen Könnens gezogen werden, um den drohenden operativen Gelenkersatz möglichst weit in die Zukunft hinaus zu schieben.