Melatonin

 

 

Das Hormon für guten Schlaf und

Jugendlichkeit bis ins hohe Alter

Melatonin ist ein Hormon, das von der Zirbeldrüse (Epiphyse, Glandula pinealis), einem Teil des Zwischenhirns, ausgeschüttet wird. Es wird aus dem „Glücks- und Entspannungshormon" Serotonin hergestellt. Geringe Mengen bilden jedoch auch die Netzhaut des Auges sowie der Darm. Den auslösenden Impuls für die Produktion von Melatonin liefern der Sonnenuntergang und die anschließende Dunkelheit. Dementsprechend wirkt Melatonin direkt auf unseren Biorhythmus. Es regelt unseren Tag-Nacht-Rhythmus, d. h. wann wir schlafen und wann wir aufwachen.

 

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Wie wirkt Melatonin?

Außerdem ist Melatonin in der Lage, die Leistung der Zellorgane und der biochemischen Reaktionen in unserem Körper zu reduzieren. Dadurch sparen wir Energie und die Lebensdauer unserer Organe verlängert sich. Durch das Absenken der Körpertemperatur um 2-4 Zehntel Grad in der Nacht erzielt Melatonin den eindrucksvollsten Spareffekt. Die Billionen Zellen unseres Körpers arbeiten – gesteuert von Melatonin – langsamer und werden weniger belastet. Im Alter verliert der Körper zunehmend die Fähigkeit, die nächtliche Temperatur zu senken. Durch abendliche Einnahme von Melatonin gelingt es jedoch, die nächtliche Regeneration im Rahmen einer Reduktion der Stoffwechselgeschwindigkeit beizubehalten und dadurch den Alterungsprozess zu mindern.

Melatonin regelt auch unser Hungergefühl, die Stimmung und die Zellreparatur. Es wirkt daneben als starkes Antioxidans – viel stärker als Vitamin C oder E – und verhindert somit Schäden an unserem Gewebe, die durch freie Radikale verursacht werden. Bereits mit dem Einsetzen der Pubertät beginnt die Melatonin-Produktion zu sinken. Ab 50 Jahren schließlich hat sich die Tag-Nacht-Differenz des Melatoninspiegels bereits um 75 % reduziert. Im fortgeschrittenen Alter schließlich ist kein Anstieg von Melatonin in der Nacht mehr festzustellen.

 

Melatonin zählt zu den wichtigsten Anti-Aging-Hormonen

Es verfügt über eine leistungsstarke, hemmende Wirkung gegenüber vielen Krebsarten, stärkt das Immunsystem, hilft uns, besser zu schlafen. Und es schützt als stärkstes bekanntes Antioxidans das Gewebe vor freien Radikalen und verlangsamt den Alterungsprozess.