Orthomolekulare Medizin

Mikronährstoffe für Ihre Gesundheit

Die Ernährungslehre (Diätetik) rückt heute wieder mehr denn je in den Mittelpunkt – ist sie doch eine der wichtigsten Möglichkeiten, gesund zu bleiben bzw. in den Genesungsprozess einzugreifen. Und so konzentrieren wir uns in der orthomolekularen Medizin auf die Prävention und Therapie von sog. Wohlstandskrankheiten – durch gesunde Ernährung und das gezielte Verabreichen existenzieller Mikronährstoffe.

 

Mikronährstoffe Bausteine des Lebens

Neben Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten als Energie- und Baustofflieferanten benötigt unser Körper eine Vielzahl von Mikronährstoffen, ohne die kein einziger Stoffwechselprozess ablaufen kann. Nun vermag der menschliche Organismus diese Mikronährstoffe, wie z. B. Vitamine und Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien, Fettsäuren, Aminosäuren, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe, gar nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst herzustellen. Deshalb müssen wir sie regelmäßig über die Nahrung zuführen.

 

Schlosspraxis13

 

Sinkender Nährstoffgehalt in der Nahrung

Leider zeigt sich der Trend, dass die Nährstoffqualität vieler Lebensmittel in den vergangenen Jahrzehnten massiv gesunken ist. Ein Blick in verschiedene Ausgaben entsprechender Übersichten der chemischen Zusammensetzung unserer Lebensmittel zeigt drastische Veränderungen: Orangen enthalten nur noch ein Achtel des Vitamins A, Brokkoli liefert 80 % weniger Kupfer, Tomaten haben drei Viertel ihres Kalziums eingebüßt. Weizen verlor seit 1842 bis zur Hälfte seiner Mineralstoffanteile. Schuld daran sind unnatürlicher Anbau und industrielle Verarbeitung, lange Transportwege, Konservierung sowie unsachgemäße Lagerung oder Zubereitung.

 

Mikronährstoffdefizite Ursache für Regulationsstörungen

Zudem ernähren sich viele Menschen falsch. Sie essen zu viel, zu fett, zu salzig und zu süß. Und selbst bei optimaler Ernährungslage oder oraler Einnahme von orthomolekularen Nahrungsergänzungsmitteln führt nicht selten eine gestörte Darmfunktion dazu, dass der Körper Mikronährstoffe nicht in ausreichender Form aufnehmen kann. Was kaum einer weiß: Viele übliche Medikamente sind wahre Mikronährstoff-Räuber (z. B. die „Pille“, Statine, Säureblocker, Blutdruckmittel oder Antibiotika). Vor allem aber dauerhafter Stress setzt unserem Mineralstoffhaushalt mächtig zu. Unweigerlich entstehen daraus latente Mikronährstoffdefizite, die zu einer ernsthaften Regulations- und Gesundheitsstörung führen können.

 

Ergänzen, was der Körper benötigt!

Es gilt heute als gesichert, dass die regelmäßige, individuell abgestimmte Zufuhr orthomolekularer Substanzen und Antioxidantien in optimaler Menge positiven Einfluss nimmt auf die Leistungsfähigkeit und auf Krankheiten, wie z. B. Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Krebs, psychische Erkrankungen, Rheuma und Osteoporose oder grauer Star.

Natürliche Schmerzkiller
Wussten Sie beispielsweise, dass Mikronährstoffe auch ganz hervorragende natürliche Schmerzkiller darstellen? So fördern B-Vitamine körpereigene Schmerzhemmer. Magnesium hat sich bestens bei Kopfschmerzen und Migräne bewährt. Und anders als die üblichen Schmerzmedikamente wie Ibuprofen & Co. schwächen sie Ihre Mitochondrien nicht, sondern stärken den Körper, z. B. bei:

  • Rückenschmerzen (akut und chronisch),
  • Kopfschmerzen und Migräne,
  • Arthritis und Arthrose,
  • Tumorschmerzen,
  • Gürtelrose (Post-Zoster-Neuralgie),
  • Fibromyalgie,
  • Nervenschäden (z. B. infolge von Diabetes mellitus, diabetischem Fuß).

 

Individuelle Dosierung

Wesentlich ist: Bei einer Therapie mit Mikronährstoffen achten wir stets auf den individuellen Bedarf. Diesen analysieren wir präzise. Denn Wissen und gezielte Substitution bringen Sie deutlich weiter als bloße Vermutungen. Hinweise für einen Mangel können Anfälligkeit für Infekte, nervöse Beschwerden, verschlechtertes Allgemeinbefinden und nachlassende Leistungsfähigkeit sein. Oftmals sind es auch eine nachlassende Libido, sprich wenig Lust auf Sex, oder psychische Verstimmungen, die auf einen Mineralstoffmangel hindeuten. Ein häufig vorkommendes Beispiel ist der Eisenmangel bei Frauen, der zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit und sogar zu Depressionen führen kann. Mit einer Eiseninfusion können die Symptome schnell verschwinden!

 

Lassen Sie Ihren Mikronährstoffstatus bestimmen!

Die notwendigen Informationen über Ihren individuellen biochemischen Mikronährstoffstatus können wir Ihrem Urin oder Blut entnehmen, indem wir es auf den Vitalstoffgehalt hin untersuchen lassen. Danach arbeiten wir – basierend auf einer genauen Anamnese und der Abfrage Ihrer Symptome – eine individuelle Versorgung mit Mikronährstoffen für Sie aus.

Nutzen Sie die Othomolekulare und Mitochondrien-Medizin – für mehr Lebensqualität!